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Sterne für das 8Giebel
Vielerorts werden Kirchen aufgegeben ohne dass es tragfähige Nachnutzungskonzepte gibt. Nicht so in Schalksmühle. Mit dem 8Giebel ist es der Gemeinde Schalksmühle gelungen, die ehemalige Kreuzkirche zu einem Ort der Kultur, Bildung und Begegnung zu zu entwickeln. Es ist eines der Leuchtturmprojekte aus der Zusammenarbeit der Kommunen Herscheid, Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle im Rahmen der REGIONALE 2025. Das 8Giebel-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Region. Deshalb wurde es Ende 2025 mit dem dritten Stern der REGIONALE 2025 ausgezeichnet. Die entsprechende Urkunde wurde jetzt durch Landrat Ralf Schwarzkopf überreicht.
(Foto: Hannah Heyn, Märkischer Kreis)

50 Bäume für 50 Ideen: REGIONALE 2025-Projekte schlagen Wurzeln
Im August 2025 wurden am Berufskolleg Arnsberg gemeinschaftlich 50 Bäume gepflanzt – als sichtbares Symbol für die 50 vielfältigen Projekte der REGIONALE 2025. Zur Aktion eingeladen hatte die Südwestfalen Agentur GmbH zusammen mit der Stadt Arnsberg und Landrat Dr. Karl Schneider.
Der neu entstandene “Tiny-Wald” soll nicht nur zur Nachhaltigkeit in der Stadt Arnsberg beitragen, sondern dient auch als Symbol für die vielfältigen Ideen der REGIONALE 2025, die in der gesamten Region Wurzeln schlagen. Für das REGIONALE-Projekt 8Giebel hat Projektleiterin Silke Scharpe den Baum eingepflanzt.
[Gruppenfoto: Johanna Maurer-Pätzold / Südwestfalen Agentur GmbH, alle anderen Fotos: Silke Scharpe]
Kulturkonferenz 2025
Anfang April 2025 kamen unter dem Motto „Alle für Kultur!“ Akteure aus Politik, Verwaltung und Kulturpraxis im Kulturort 8Giebel in Schalksmühle zusammen, um gemeinsam Lösungswege für die Zukunft der Kultur in der Region zu finden.
Die Kooperationsveranstaltung des Kulturrats der Kulturregion Südwestfalen und der Südwestfalen Agentur GmbH im Rahmen der REGIONALE 2025 zeigte, dass Interessierte, Akteure und Politik in Sachen Kultur an einem Strang ziehen wollen.
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, machte sich dabei vor allem für die Dritten Orte stark und sagte: „Kultur benötigt ‚Kümmerer‘ und Räume, in denen immer etwas los ist. Dritte Orte wie 8Giebel haben sich in Nordrhein-Westfalen zu einer festen Größe für vielfältige kulturelle Angebote, für gesellschaftlichen Zusammenhalt, für persönliche Begegnungen und die Entwicklung einer starken regionalen Identität fest etabliert“.
Der Nachmittag der Kulturkonferenz bestand aus vier Kulturlaboren, die verschiedene Ansätze zeigten, wie Kultur unter anderem Demokratie stärken und gesellschaftliche Vielfalt fördern kann. Die Kulturlabore verdeutlichten auch, dass kulturelle Teilhabe nur durch aktives Engagement vieler Menschen und gemeinsame Verantwortung möglich ist.
Foto-Wanderausstellung zu den Dritten Orten
Um Einblicke in alle Dritten Orte der 1. Generation zu geben, wurde 2023 im Rahmen des Programms „Dritte Orte in NRW – Häuser für Kultur und Begegnung in ländlichen Räumen“ ein künstlerisches Projekt mit dem Titel „Individuelle Kulturoasen“ umgesetzt. Dabei ging es zum einen darum, einen Inhalt des Dritten Ortes darzustellen und zum anderen eine architektonische Besonderheit abzubilden. Dafür ist Klaus-Peter Kappest, freischaffender Künstler, zu allen 26 Dritten Orte der ersten Fördergeneration gereist und hat diese fotografisch porträtiert.
Die entstandenen Fotokunstwerke wurden auf Bildplatten zu einer Wanderausstellung zusammengefasst. Jeder Dritte Ort hat die Fotos aus seinem Shooting zur Verfügung gestellt bekommen. Aus diesen Fotos wurden bezogen auf den Titel der Ausstellung drei besonders aussagekräftige Motive ausgewählt.
Für das 8Giebel wurden Fotos zum Thema Begegnung und Kinderkultur sowie die namensgebende Dachlandschaft mit den acht Giebeln auf Wanderschaft geschickt.


















































